{"id":939,"date":"2023-03-15T20:56:40","date_gmt":"2023-03-15T19:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/ferienhof-wachtelberg.de\/?page_id=939"},"modified":"2024-06-13T09:12:10","modified_gmt":"2024-06-13T07:12:10","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ferienhof-wachtelberg.de\/?page_id=939","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-939\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-939-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-939-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-939-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_text panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" >\t\t\t<div class=\"textwidget\"><p><strong>Der Wachtelberg<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ca. 150 Jahre Geschichte eines besonderen Fleckchen Erde<\/p>\n<p>Nachzulesen ist die Geschichte des Wachtelberges seit ca. 1870. Zu diesem Zeitpunkt stand eine kleine Kate auf dem damaligen Ausbauhof (Resthof) <em>Lehmhof- <\/em>nach den dicken Lehmw\u00e4nden der damaligen Geb\u00e4ude benannt.<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4ude des Lehmhofes kaufte 1917 Nicolaus der IV. Mildenstein als Sommersitz, baute diese Anlage bis 1927 um und schenkte sie seiner Frau Hilda. Die umfangreiche und vielf\u00e4ltige Bepflanzung inclusiv Baumbestand stammte aus dieser Zeit. Die Familie Mildenstein stammte aus Burg und hat dort als reichste Familie Fehmarns von 1789 bis Ende der 1970er eine Malz\u00adfabrik betrieben. In der Hochzeit des M\u00e4lzens vergr\u00f6sserte Nicolaus der IV. Mildenstein die Malzfabrik und baute sie zu einem modernen Unternehmen aus. Dazu geh\u00f6rte auch sein neues Wohnhaus, die jetzige \u201eDoppeleiche\u201c (1924), Breite Str. 32.<\/p>\n<p>In den Wirren der Wirtschaftskrise nach dem 1. Weltkrieg geriet der Betrieb des 4. Nicolaus in wirtschaftliche Schwierigkeiten und schliesslich in die Insolvenz. In dieser Zeit gingen viele, auch gesunde Betriebe diesen Weg, weil die Banken einmal gew\u00e4hrte Kredite wieder zur\u00fcckhaben wollten. Die restliche Familie Mildenstein gaben aber Nicolaus IV. die Schuld an diesem Zusammenbruch und verbannten ihn auf seinen Hof \u201eLehmberg\u201c in Gahlendorf. Das war 1927. Nicolaus der IV. verdiente nun seinen Lebensunterhalt auf dem Lehmberg mit Gefl\u00fcgel-\/Eier-Wirtschaft und mit der Herstellung und Vertrieb von Blumenerde, was aber nicht so gut lief. Sp\u00e4ter kam auch die Zucht von Nerzen zur Fell-Gewinnung dazu. Diese Unter\u00adnehmen betrieb er zusammen mit seiner Tochter Greta, geb. 1924 und deren Ehemann Fritz Schwenn.<\/p>\n<p>Nachdem die H\u00fchnerfarm durch Fehlentscheidungen nicht mehr betriebsf\u00e4hig war und auch die Nerzfarm keine grossen Gewinne mehr abwarf, verkaufte die Familie Schwenn \u2013 mit Unter\u00adst\u00fctzung der Gemeinde Meeschendorf durch Erstellung eines neuen B-Planes \u2013 1975 Grundst\u00fcck und Geb\u00e4ude an die Familie Dieter Bruhm.<\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne der Familie Bruhm mit diesem Grundst\u00fcck gingen in die Richtung Vermietung. Umfangreiche Vorschl\u00e4ge und Bauzeichnungen \u2013 Vermietung an monit\u00e4re Singles als gehobene Herberge und zus\u00e4tzlich an kleine Familien. Als Baubestand wurde hierf\u00fcr die sehr grosse Scheune im Anschluss an das Herrenhaus sowie die drei ca. 45\/60 qm grossen, reetgedeckten H\u00fchnerst\u00e4lle angesetzt und umgeplant. Die Gemeinde Meeschendorf stand diesem Projekt wohlwollend gegen\u00fcber und nach Erhalt der Abrissgenehmigung f\u00fcr die Scheune und die H\u00fchnerst\u00e4lle ging es los mit der Arbeit.<\/p>\n<p>Letztendlich verweigerte das Bauamt Eutin allerdings die be\u00adantragte Baugenehmigung, sodass nunmehr aus der Nobel\u00adherberge ein Reiterhof mit\u00a0 12 Islandpferden und der Name \u201eWachtelberg\u201c aus Vermarktungsgr\u00fcnden entstand.<\/p>\n<p>In den ersten drei Betriebsjahren erfolgte durch die Familie Bruhm die Vermietung des Landhauses an Ferieng\u00e4ste\u00a0 incl. Pferd. Sp\u00e4ter wuchs heraus ein Betrieb, der die nunmehr erweiterten H\u00e4user an Gruppen\/Schulen\/Behinder\u00adteneinrich\u00adtun\u00adgen vermietete und bei Bedarf Arbeit mit den Pferden mit anbot. Der ganz normale Reitbetrieb lief nebenher. Ab 1984 pachtete Renate Bruhm von ihrem zu dem Zeitpunkt geschiedenen Mann das Grundst\u00fcck, kaufte ihm die Pferde einschl. allem Zubeh\u00f6r ab und f\u00fchrte nunmehr allein \u2013 mit Hilfspersonal \u2013 diesen \u201eReiterhof Wachtelberg\u201cmit 12 Islandpferden und in der Vermietung 42 Betten.<\/p>\n<p>Zum reiterlichen Angebot geh\u00f6rte die normale Ausbildung auf Pferden in Schritt, Trab und Galopp, Ausritte auf der Insel, Kutschfahrten und 6-Tage-Ritte durch Ostholstein und Reiterspiele. Auch wurde zeitweise Uma-Yumi (Bogenschiessen zu Pferde ) gelehrt..<\/p>\n<p>Durch Beendigung des 5-J\u00e4hrigen Pachtvertrages \u00fcbernahm Dieter Bruhm wieder die Vermietung der Geb\u00e4ude, der Reit\u00adbetrieb wurde bis auf einen kleinen privaten Bestand aufgel\u00f6st. Ab 1989 siedelte Dieter Bruhm mit seiner Familie ganz nach Gahlendorf um.<\/p>\n<p>Um den Reitbetrieb reduziert, verlief die Vermietung an Tou\u00adristen weiterhin durch die Familie Dieter und Julieta Bruhm und wurde im Laufe der Zeit geringf\u00fcgig an G\u00e4sten mit Wohn\u00admobilen erweitert.<\/p>\n<p>Im Pferdebereich wurden die Stallungen und Weiden von einer privaten Haltergemeinschaft eigenst\u00e4ndig bearbeitet und verwaltet.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Generation aus der Familie Bruhm wuchs heran und Tochter Feeea Bruhm mit ihrem Ehemann Alexander Matthies bem\u00fchten sich seit 2018 um ein neues Konzept f\u00fcr den Hof und Sanierung\/Umbau von Teilen der Geb\u00e4ude. Im Oktober 2019 \u00fcbernahmen beide den Hof durch k\u00e4uflichen Erwerb in Eigenregie.<\/p>\n<\/div>\n\t\t<\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wachtelberg &nbsp; Ca. 150 Jahre Geschichte eines besonderen Fleckchen Erde Nachzulesen ist die Geschichte des Wachtelberges seit ca. 1870. Zu diesem Zeitpunkt stand eine kleine Kate auf dem damaligen Ausbauhof (Resthof) Lehmhof- nach den dicken Lehmw\u00e4nden der damaligen Geb\u00e4ude benannt. Die Geb\u00e4ude des Lehmhofes kaufte 1917 Nicolaus der IV. 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